abaxial
Auch bezeichnet als: abaxialis, abaxial
Kurz erklärt: Die vom Stängel abgewandte Seite eines Blattes – also meist die Blattunterseite.
Siehe auch: adaxial
Das Hoya-Glossar
In der Hoya-Welt begegnet man schnell Begriffen, die am Anfang vielleicht etwas ungewohnt klingen. Hier findest du botanische und Hoya-spezifische Fachbegriffe verständlich erklärt.
121 Begriffe
Auch bezeichnet als: abaxialis, abaxial
Kurz erklärt: Die vom Stängel abgewandte Seite eines Blattes – also meist die Blattunterseite.
Siehe auch: adaxial
Auch bezeichnet als: adaxialis, adaxial
Kurz erklärt: Die dem Stängel zugewandte Seite eines Blattes – also meist die Blattoberseite.
Siehe auch: abaxial
Auch bezeichnet als: adventitious root, aerial root, Luftwurzel, Luftwurzeln, Haftwurzel, Haftwurzeln
Kurz erklärt: Eine Wurzel, die nicht aus der Hauptwurzel, sondern aus dem Trieb wächst – bei Hoyas meist an den Nodien. Mit ihnen halten sich die Pflanzen an Bäumen und Rankhilfen fest.
Auch bezeichnet als: affinis
Kurz erklärt: Die Pflanze ist einer bekannten Art ähnlich beziehungsweise vermutlich näher mit ihr verwandt, wird aber nicht eindeutig dieser Art zugeordnet.
„aff.“ steht vor einem Artnamen, wenn eine Pflanze der genannten Art nahesteht, sich aber in einzelnen Merkmalen unterscheidet. Oft handelt es sich um eine noch nicht beschriebene Art oder um eine abweichende Form.
Auch bezeichnet als: accepted name, gültiger Name, gültige Namen
Kurz erklärt: Der wissenschaftliche Name, der nach aktuellem Stand als der richtige gilt. Andere Namen für dieselbe Pflanze sind Synonyme.
Auch bezeichnet als: albomarginata, white-margined
Kurz erklärt: Lateinisch für „weiß gerandet“. Die Blätter haben einen hellen, weißen bis cremefarbenen Rand.
Siehe auch: Outer VariegationPanaschierung
Auch bezeichnet als: Anthesis, anthesis
Kurz erklärt: Die Zeit, in der eine Blüte geöffnet ist – vom Aufgehen bis zum Verblühen.
Siehe auch: Dolde
Auch bezeichnet als: rooted
Kurz erklärt: Die Pflanze hat bereits eigene Wurzeln und wächst im Topf – du bekommst genau die abgebildete Pflanze.
Auch bezeichnet als: biome
Kurz erklärt: Ein großer Lebensraumtyp der Erde, etwa tropischer Regenwald oder Savanne. Er wird vom Klima und der typischen Pflanzenwelt bestimmt.
Siehe auch: HabitatPrimärwald
Auch bezeichnet als: black margin
Kurz erklärt: Dunkler Blattrand, der sich bei viel Licht bildet – eine Form von Sunstress.
Siehe auch: Sunstress
Auch bezeichnet als: leaf base
Kurz erklärt: Das hintere Ende des Blattes, dort, wo es in den Blattstiel übergeht.
Siehe auch: BlattspitzeBlattstiel
Auch bezeichnet als: Apex, leaf apex, leaf tip
Kurz erklärt: Das vordere Ende des Blattes. Seine Form – spitz, stumpf oder eingekerbt – hilft beim Bestimmen der Art.
Siehe auch: Blattbasiseingekerbtlang zugespitztspitzstumpf
Auch bezeichnet als: Lamina, leaf blade, lamina, Spreite
Kurz erklärt: Die Blattfläche – das eigentliche Blatt ohne den Stiel.
Siehe auch: BlattstielNervatur
Auch bezeichnet als: Petiolus, petiole, leaf stalk, Petiole, Petiolen
Kurz erklärt: Der Blattstiel – das kurze Stück, das das Blatt mit dem Trieb verbindet.
Siehe auch: BlattbasisBlattspreiteInternodiumNodien
Auch bezeichnet als: Corolla, corolla, Korolla, Krone
Kurz erklärt: Alle Blütenblätter zusammen – die eigentliche, meist sternförmige Blüte, auf der die Nebenkrone sitzt.
Siehe auch: KelchKelchblätterKorollalappenNebenkrone
Auch bezeichnet als: Inflorescentia, inflorescence, Infloreszenz, Infloreszenzen
Kurz erklärt: Alle Blüten, die gemeinsam an einem Stiel sitzen. Bei Hoyas ist der Blütenstand die Dolde am Pedunkel.
Siehe auch: DoldeEinzelblütenstielPedunkel
Auch bezeichnet als: Caudicula, Caudiculae, caudicle
Kurz erklärt: Ein winziges Stielchen, das ein Pollenpaket (Pollinium) mit dem Klemmkörper (Corpusculum) verbindet.
Siehe auch: CorpusculumPollinariumPollinium
Auch bezeichnet als: confer
Kurz erklärt: Die Pflanze sieht einer bestimmten bekannten Art sehr ähnlich, ihre genaue Bestimmung ist aber noch nicht sicher.
„cf.“ wird gesetzt, wenn eine Pflanze sehr wahrscheinlich zur genannten Art gehört, die sichere Bestimmung aber noch aussteht, etwa weil sie noch nicht geblüht hat.
Auch bezeichnet als: corona lobes, Koronalappen
Kurz erklärt: Die fünf Zipfel der Nebenkrone. Ihre Form und Farbe sind ein wichtiges Merkmal, um Hoya-Arten zu unterscheiden.
Siehe auch: Nebenkrone
Auch bezeichnet als: Corpusculum, Corpuscula, corpusculum, Klemmkörper
Kurz erklärt: Ein kleiner, dunkler Klemmkörper in der Blütenmitte, an dem zwei Pollenpakete hängen. Er hakt sich an den Beinen von Insekten fest.
Siehe auch: CaudiculaPollinarium
Auch bezeichnet als: cultivar, Kultivar, Kultivare, Kulturvarietät, Kultursorte, cv.
Kurz erklärt: Eine Sorte, die in Kultur entstanden oder ausgelesen wurde und gezielt erhalten wird. Der Name steht in einfachen Anführungszeichen.
Ein Cultivar ist eine Pflanze mit besonderen Merkmalen, die von Menschen ausgewählt, benannt und weitervermehrt wird. Damit die Merkmale erhalten bleiben, wird meist über Stecklinge vermehrt. Cultivarnamen beginnen mit einem Großbuchstaben und stehen in einfachen Anführungszeichen.
Auch bezeichnet als: Umbella, umbel, Blütendolde, Blütendolden
Kurz erklärt: Ein Blütenstand, bei dem viele Einzelblüten von einem Punkt ausgehen – wie die Speichen eines Schirms.
Siehe auch: AnthesisBlütenstandEinzelblütenstielKelchblätterNebenkronePedunkel
Auch bezeichnet als: ovatus, ovate, ovat
Kurz erklärt: Wie ein Ei im Umriss: am Grund am breitesten, zur Spitze hin schmaler.
Siehe auch: elliptischherzförmigrundlichverkehrt eiförmig
Auch bezeichnet als: emarginatus, emarginate, emarginat, ausgerandet
Kurz erklärt: Die Blattspitze hat eine kleine Kerbe – wie bei den Herzblättern von Hoya kerrii.
Siehe auch: Blattspitzestumpf
Auch bezeichnet als: Pedicellus, pedicel, Pedicel, Blütenstielchen
Kurz erklärt: Der dünne Stiel einer einzelnen Blüte innerhalb der Dolde. Alle Einzelblütenstiele gehen vom Ende des Pedunkels aus.
Siehe auch: BlütenstandDoldePedunkel
Auch bezeichnet als: ellipticus, elliptic
Kurz erklärt: Oval mit der breitesten Stelle in der Mitte; beide Enden sind ähnlich geformt.
Siehe auch: eiförmiglanzettlichlänglich
Auch bezeichnet als: endemic
Kurz erklärt: Eine Art ist endemisch, wenn sie in der Natur nur in einem bestimmten Gebiet vorkommt – zum Beispiel nur auf einer einzelnen Insel oder in einer bestimmten Region.
Siehe auch: Fundortnatürliches Verbreitungsgebiet
Auch bezeichnet als: epiphyte, epiphytic, Aufsitzerpflanze, Aufsitzerpflanzen
Kurz erklärt: Eine epiphytische Pflanze wächst in der Natur beispielsweise auf Bäumen oder anderen Pflanzen, ohne diese zu parasitieren.
Epiphyten (Aufsitzerpflanzen) nutzen Bäume nur als Unterlage, um näher ans Licht zu kommen. Wasser und Nährstoffe nehmen sie aus Regen, Luftfeuchtigkeit und dem Humus auf, der sich in Astgabeln und Rindenritzen sammelt. Sie sind keine Parasiten.
Siehe auch: HabitatkriechendLianeLithophytterrestrisch
Auch bezeichnet als: original description
Kurz erklärt: Die erste gültige wissenschaftliche Veröffentlichung, mit der eine Art ihren Namen bekommt.
Mit der Erstbeschreibung wird eine Art offiziell benannt. Sie enthält die Merkmale der Pflanze und verweist auf ein hinterlegtes Belegexemplar, den Typus. Hinter dem Artnamen stehen oft der Name der beschreibenden Person und das Jahr.
Siehe auch: HolotypProtologTaxonomieTypusTypuslokalität
Auch bezeichnet als: ex situ
Kurz erklärt: Außerhalb des natürlichen Standorts – zum Beispiel in einer Sammlung, einem botanischen Garten oder bei dir zu Hause.
Siehe auch: in situ
Auch bezeichnet als: locality
Kurz erklärt: Der Ort, an dem eine Pflanze in der Natur gefunden oder gesammelt wurde.
Siehe auch: endemischHabitatSammlernummerTypuslokalität
Auch bezeichnet als: glabrescens, glabrescent, verkahlend
Kurz erklärt: Anfangs behaart, später kahl – die Haare verschwinden mit dem Alter.
Auch bezeichnet als: campanulatus, campanulate, campanulat
Kurz erklärt: Die Blütenkrone ist nach vorn gewölbt wie eine Glocke und öffnet sich nicht flach.
Siehe auch: krugförmigradförmig
Auch bezeichnet als: Gynostegium, gynostegium
Kurz erklärt: Die verwachsene Säule aus Staubblättern und Griffel in der Mitte einer Hoya-Blüte. Die Nebenkrone sitzt darauf.
Siehe auch: NebenkronePollinarium
Auch bezeichnet als: habitat, Naturstandort, Naturstandorte
Kurz erklärt: Der natürliche Lebensraum einer Pflanze – also der Ort und die Bedingungen, unter denen sie in der Natur wächst.
Siehe auch: BiomEpiphytFundortin situnatürliches Verbreitungsgebietsaisonaler LebensraumufernahÖkologie
Auch bezeichnet als: cordatus, cordate, cordat, Herzblatt
Kurz erklärt: Das Blatt hat die Form eines Herzens – breit und am Grund eingekerbt.
Auch bezeichnet als: holotype
Kurz erklärt: Das eine Belegexemplar, das die Erstbeschreibung als Grundlage nennt. An ihm hängt der Name der Art.
Siehe auch: ErstbeschreibungIsotypTypus
Auch bezeichnet als: hybrid, Kreuzung, Kreuzungen
Kurz erklärt: Eine Pflanze, die aus der Kreuzung zweier verschiedener Arten oder Sorten entstanden ist.
Bei einer Hybride wird die Blüte einer Pflanze mit dem Pollen einer anderen bestäubt. Die Sämlinge vereinen Merkmale beider Eltern. Die Eltern werden mit einem „x“ dazwischen angegeben.
Siehe auch: CultivarHybridisiererNaturformNaturhybridePollinariumSelektion
Auch bezeichnet als: hybridizer, breeder, Züchter, Züchterin
Kurz erklärt: Die Person, die zwei Pflanzen gezielt miteinander gekreuzt hat.
Siehe auch: HybrideZüchterkennung
Auch bezeichnet als: pendulus, pendent, trailing
Kurz erklärt: Die Triebe wachsen nach unten und lassen sich hängend ziehen, zum Beispiel in einer Ampel.
Siehe auch: kletterndrankendstrauchartig
Auch bezeichnet als: elevation, altitude, Meereshöhe
Kurz erklärt: Die Höhe über dem Meeresspiegel, in der eine Pflanze natürlich vorkommt. Sie verrät viel über Temperatur und Luftfeuchtigkeit, die die Art mag.
Auch bezeichnet als: in situ
Kurz erklärt: Am natürlichen Standort – dort, wo die Pflanze in der Natur wächst.
Auch bezeichnet als: inner variegation, innen panaschiert
Kurz erklärt: Helle Bereiche in der Blattmitte, der Rand bleibt grün. Ein Begriff aus dem Pflanzenhandel, keine botanische Bezeichnung.
Siehe auch: Outer VariegationPanaschierung
Auch bezeichnet als: internode
Kurz erklärt: Der Abschnitt eines Triebs zwischen zwei Knoten (Nodien), also zwischen zwei Blattansätzen.
Siehe auch: BlattstielNodien
Auch bezeichnet als: isotype
Kurz erklärt: Ein Duplikat des Holotyps – ein weiteres Exemplar derselben Aufsammlung, oft in einem anderen Herbarium hinterlegt.
Auch bezeichnet als: glaber, glabrous, unbehaart, unbehaarte
Kurz erklärt: Ohne Haare – die Oberfläche von Blüte oder Blatt ist glatt.
Siehe auch: glabreszentpubeszenttomentös
Auch bezeichnet als: limestone, Kalkfelsen, Kalkfels, Kalkgestein
Kurz erklärt: Ein helles Gestein, auf dem viele Hoyas als Lithophyten wachsen. Kalkstandorte sind oft trocken und nährstoffarm.
Auch bezeichnet als: karst
Kurz erklärt: Eine Landschaft aus zerklüftetem Kalkstein mit Felsen, Spalten und Höhlen. Viele Hoyas aus Vietnam, Laos und Thailand stammen aus Karstgebieten.
Auch bezeichnet als: Calyx, calyx, Blütenkelch
Kurz erklärt: Die äußerste Hülle der Blüte: alle Kelchblätter zusammen. Sie umschließen die Knospe, bevor sie sich öffnet.
Siehe auch: BlütenkroneKelchblätter
Auch bezeichnet als: Sepalum, Sepalen, sepals, Sepale, Sepal
Kurz erklärt: Die Kelchblätter: kleine, meist grüne Blättchen, die die Blütenknospe von außen umschließen.
Siehe auch: BlütenkroneDoldeKelchNebenkrone
Auch bezeichnet als: scandens, climbing
Kurz erklärt: Die Pflanze hält sich an Unterlagen fest und wächst nach oben – bei Hoyas meist mit Haftwurzeln oder windenden Trieben.
Siehe auch: AdventivwurzelhängendkriechendLianerankendwindend
Auch bezeichnet als: clone, Clone
Kurz erklärt: Alle Pflanzen, die durch Stecklinge aus einer einzigen Ausgangspflanze entstanden sind. Sie sind untereinander genetisch gleich.
Siehe auch: CultivarSelektionvegetative Vermehrung
Auch bezeichnet als: corolla lobes, Kronblätter, Kronblatt, Kronlappen
Kurz erklärt: Die fünf Zipfel der Blütenkrone, die bei Hoyas meist zu einem Stern verwachsen sind.
Siehe auch: Blütenkroneradförmigzurückgeschlagen
Auch bezeichnet als: repens, creeping
Kurz erklärt: Die Triebe wachsen flach an der Unterlage entlang und bewurzeln sich dabei immer wieder.
Auch bezeichnet als: urceolatus, urceolate, urceolat
Kurz erklärt: Die Blüte ist bauchig wie ein kleiner Krug und am Rand eingezogen.
Siehe auch: glockenförmig
Auch bezeichnet als: acuminatus, acuminate, acuminat, zugespitzt, zugespitzte, zugespitzten, Träufelspitze
Kurz erklärt: Die Blattspitze zieht sich in eine lange, schmale Spitze aus – im Regenwald läuft das Wasser daran ab.
Siehe auch: Blattspitzespitz
Auch bezeichnet als: lanceolatus, lanceolate
Kurz erklärt: Schmal und länglich, am Grund am breitesten und zur Spitze hin verjüngt – wie eine Lanzenspitze.
Siehe auch: elliptischlinealisch
Auch bezeichnet als: coriaceus, coriaceous, leathery, ledrig
Kurz erklärt: Fest und zäh wie Leder. Lederartige Blätter speichern Wasser und vertragen Sonne und Trockenheit meist gut.
Siehe auch: papierartigsukkulent
Auch bezeichnet als: liana, vine
Kurz erklärt: Eine Kletterpflanze mit langen, zähen Trieben, die an Bäumen hoch ins Licht wächst, ohne einen eigenen Stamm zu bilden.
Auch bezeichnet als: linearis, linear, nadelförmig
Kurz erklärt: Lang und schmal mit annähernd parallelen Rändern, wie ein Band oder eine Nadel.
Siehe auch: lanzettlichlänglich
Auch bezeichnet als: lithophyte, lithophytic
Kurz erklärt: Eine Pflanze, die in der Natur auf Felsen, Steinflächen oder in Felsspalten wächst.
Siehe auch: EpiphytKalksteinKarstterrestrisch
Auch bezeichnet als: oblongus, oblong
Kurz erklärt: Deutlich länger als breit, die Ränder laufen über eine längere Strecke fast parallel.
Siehe auch: elliptischlinealisch
Auch bezeichnet als: midrib, Hauptader
Kurz erklärt: Die kräftige Ader in der Blattmitte, von der die Seitenadern abgehen.
Siehe auch: Nervatur
Auch bezeichnet als: montane, Bergwald, Bergregenwald
Kurz erklärt: Aus den Bergen: Pflanzen montaner Standorte wachsen in Bergwäldern, meist zwischen etwa 1000 und 2500 m Höhe, bei kühleren Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit.
Auch bezeichnet als: species form, wild form, Wildform, Wildformen
Kurz erklärt: Eine Pflanze, wie sie in der Natur vorkommt – nicht gekreuzt und nicht züchterisch verändert.
Siehe auch: CultivarHybrideSammlernummer
Auch bezeichnet als: natural hybrid
Kurz erklärt: Eine Kreuzung, die ohne menschliches Zutun in der Natur entstanden ist, wenn zwei Arten nebeneinander wachsen.
Siehe auch: Hybride
Auch bezeichnet als: native range, Verbreitungsgebiet, Verbreitungsgebiete, Areal
Kurz erklärt: Das Gebiet, in dem eine Art von Natur aus vorkommt – ohne Hilfe des Menschen.
Auch bezeichnet als: Corona, corona, Korona, Koronen
Kurz erklärt: Die sternförmige Nebenkrone in der Mitte der Blüte. Sie sitzt auf den eigentlichen Blütenblättern.
Siehe auch: BlütenkroneCoronalappenDoldeGynostegiumKelchblätter
Auch bezeichnet als: nectar
Kurz erklärt: Zuckerhaltiger Saft, den die Blüte für Bestäuber bildet. Bei vielen Hoyas tropft er als klare, klebrige Perlen aus der Blüte.
Auch bezeichnet als: venation, Aderung, Blattadern, Blattnerven, Venation
Kurz erklärt: Das Muster der Blattadern. Bei vielen Hoyas ist es als helle oder dunkle Zeichnung sichtbar.
Siehe auch: BlattspreiteMittelrippeveiny
Auch bezeichnet als: new growth, Neutrieb, Neutriebe, neuer Austrieb, Austrieb
Kurz erklärt: Frisch gewachsene Triebe und Blätter. Bei vielen Hoyas sind sie zunächst rötlich, bronzefarben oder heller und färben sich erst mit der Zeit grün.
Siehe auch: SunstressWachstumspunkt
Auch bezeichnet als: Nodium, Nodus, node, nodes, Knoten, Blattknoten
Kurz erklärt: Die Knoten am Trieb, an denen Blätter sitzen. Dort bilden sich neue Wurzeln und Triebe – mehr Nodien, mehr Chancen.
Siehe auch: AdventivwurzelBlattstielInternodiumSteckling
Auch bezeichnet als: outer variegation, äußere Panaschierung, außen panaschiert
Kurz erklärt: Helle Bereiche am Blattrand, die Mitte bleibt grün – wie bei „Albomarginata“. Ein Begriff aus dem Pflanzenhandel.
Siehe auch: AlbomarginataInner VariegationPanaschierung
Auch bezeichnet als: ecology
Kurz erklärt: Beschreibt, wie eine Pflanze mit ihrer Umwelt zusammenlebt: Klima, Standort, Bestäuber und Nachbarpflanzen.
Siehe auch: Habitat
Auch bezeichnet als: variegation, Variegata, variegata, variegiert, Variegation
Kurz erklärt: Mehrfarbige Blätter mit helleren Bereichen – innen (in der Blattmitte) oder außen (am Rand).
Siehe auch: AlbomarginataInner VariegationOuter VariegationSplash
Auch bezeichnet als: chartaceus, chartaceous, papery
Kurz erklärt: Dünn und etwas steif wie Papier. Solche Blätter trocknen schneller aus und reagieren empfindlicher auf Sonne.
Siehe auch: lederartig
Auch bezeichnet als: Pedunculus, peduncle, Blütenstandsstiel, Blütensporn
Kurz erklärt: Der Pedunkel ist der Blütenstandsstiel bzw. Blütensporn einer Hoya. An ihm können bei vielen Arten nach der ersten Blüte später erneut Blütendolden entstehen.
Bei vielen Hoyas bleibt der Pedunkel nach dem Verblühen stehen und wird mit jeder Blüte ein Stück länger. Deshalb wird er nicht abgeschnitten.
Siehe auch: BlütenstandDoldeEinzelblütenstielpersistenter Pedunkel
Auch bezeichnet als: persistent peduncle, bleibender Blütenstandsstiel
Kurz erklärt: Ein Blütenstandsstiel, der nach dem Verblühen stehen bleibt und immer wieder neue Dolden trägt. Deshalb werden Pedunkel bei Hoyas nicht abgeschnitten.
Siehe auch: Pedunkel
Auch bezeichnet als: Pollinarium, Pollinaria, pollinarium
Kurz erklärt: Die Einheit aus zwei Pollenpaketen (Pollinien), ihren Stielchen (Caudiculae) und dem Klemmkörper (Corpusculum). Ein Insekt trägt sie als Ganzes zur nächsten Blüte.
Siehe auch: CaudiculaCorpusculumGynostegiumHybridePollinium
Auch bezeichnet als: Pollinium, Pollinia, pollinium
Kurz erklärt: Ein fest zusammenhängendes Pollenpaket. Hoyas geben ihren Pollen nicht als Staub ab, sondern in zwei solchen Päckchen je Pollinarium.
Siehe auch: CaudiculaPollinarium
Auch bezeichnet als: primary forest, Urwald
Kurz erklärt: Ursprünglicher, vom Menschen nicht oder kaum veränderter Wald.
Siehe auch: BiomSekundärwald
Auch bezeichnet als: protologue
Kurz erklärt: Alles, was bei der Erstbeschreibung einer Art veröffentlicht wurde: Beschreibung, Abbildungen, Fundort und Belegexemplar.
Siehe auch: ErstbeschreibungTypus
Auch bezeichnet als: puberulus, puberulent, fein behaart
Kurz erklärt: Sehr kurz und fein behaart – die Haare sind oft nur mit der Lupe zu sehen.
Auch bezeichnet als: pubescens, pubescent, flaumig behaart, flaumhaarig
Kurz erklärt: Fein und weich behaart – wie ein zarter Flaum auf Blüte oder Blatt.
Siehe auch: glabreszentkahlpuberulenttomentösTrichom
Auch bezeichnet als: rotatus, rotate, rotat, sternförmig
Kurz erklärt: Die Blütenkrone öffnet sich flach wie ein Rad oder Stern.
Siehe auch: glockenförmigKorollalappenzurückgebogenzurückgeschlagen
Auch bezeichnet als: vining
Kurz erklärt: Die Triebe winden oder schlingen sich um eine Stütze und wachsen daran nach oben.
Siehe auch: hängendkletterndstrauchartigwindend
Auch bezeichnet als: orbicularis, orbicular, orbiculat, kreisrund
Kurz erklärt: Fast kreisrund.
Siehe auch: eiförmigherzförmig
Auch bezeichnet als: seasonal habitat, Monsunwald, Trockenzeit
Kurz erklärt: Ein Lebensraum mit deutlichen Jahreszeiten, etwa einer ausgeprägten Trocken- und Regenzeit. Pflanzen von dort vertragen Trockenphasen oft gut.
Siehe auch: Habitat
Auch bezeichnet als: collection number, collector's number, Aufsammlungsnummer, Aufsammlungsnummern, Sammelnummer
Kurz erklärt: Ein Code oder eine Nummer, mit dem eine bestimmte Sammlung, Pflanze oder Herkunft dokumentiert wird. Eine Sammlernummer ist nicht automatisch Bestandteil des botanischen Namens.
Die Sammlernummer besteht meist aus einem Kürzel und einer laufenden Nummer. Sie gehört fest zur Pflanze und wird nie verändert, weil sich darüber Fundort und Herkunft zurückverfolgen lassen.
Siehe auch: FundortNaturformsp.VertriebscodeZüchterkennung
Auch bezeichnet als: secondary forest
Kurz erklärt: Wald, der nach Rodung oder Störung nachgewachsen ist. Oft lichter als Primärwald.
Siehe auch: Primärwald
Auch bezeichnet als: selection
Kurz erklärt: Eine einzelne Pflanze, die wegen besonderer Merkmale aus vielen Sämlingen ausgewählt und weitervermehrt wurde.
Auch bezeichnet als: silver
Kurz erklärt: Ein im Handel und unter Sammlern verwendeter Begriff für besonders stark silbrig gefärbte oder gezeichnete Blätter. Die Bezeichnung ist botanisch nicht exakt standardisiert.
Siehe auch: Splash
Auch bezeichnet als: species
Kurz erklärt: Die Pflanze gehört zur Gattung Hoya, ihre genaue Art ist aber noch nicht sicher bestimmt oder noch nicht wissenschaftlich beschrieben.
Siehe auch: aff.cf.Sammlernummer
Auch bezeichnet als: acutus, acute, acut
Kurz erklärt: Die Blattspitze läuft in einem klaren, aber nicht übermäßig langen Winkel zu.
Siehe auch: Blattspitzelang zugespitztstumpf
Auch bezeichnet als: splash
Kurz erklärt: Silbrige oder hellere Flecken beziehungsweise Bereiche auf den Blättern einer Hoya. „Splash“ ist vor allem ein Begriff aus der Hoya-Sammlerszene und dem Pflanzenhandel und keine wissenschaftlich fest definierte botanische Blattform.
Siehe auch: PanaschierungSilver
Auch bezeichnet als: cutting
Kurz erklärt: Ein abgeschnittenes Stück Trieb mit Blättern, noch ohne Wurzeln. Bewurzelt sich in Wasser, Sphagnum oder Substrat.
Siehe auch: AdventivwurzelNodienvegetative Vermehrung
Auch bezeichnet als: fruticosus, shrubby, buschig
Kurz erklärt: Die Pflanze wächst kompakt und verzweigt wie ein kleiner Busch, statt lange Triebe zu bilden.
Auch bezeichnet als: obtusus, obtuse, obtus, abgerundet
Kurz erklärt: Die Blattspitze ist stumpf oder abgerundet statt spitz.
Siehe auch: Blattspitzeeingekerbtspitz
Auch bezeichnet als: submontane
Kurz erklärt: Die Zone unterhalb des Bergwaldes, etwa zwischen 500 und 1000 m Höhe – warm, aber nicht mehr so heiß wie das Tiefland.
Auch bezeichnet als: subspecies, ssp., Unterart, Unterarten
Kurz erklärt: Abkürzung für „subspecies“ (Unterart). Eine Gruppe innerhalb einer Art, die sich in Merkmalen und meist auch im Verbreitungsgebiet unterscheidet.
Auch bezeichnet als: succulent
Kurz erklärt: Wasserspeichernd. Sukkulente Blätter sind dick und fleischig und überbrücken damit trockene Zeiten.
Siehe auch: lederartig
Auch bezeichnet als: sun stress, Sonnenstress
Kurz erklärt: Eine durch intensive Lichtbedingungen ausgelöste Farbveränderung der Blätter. Je nach Hoya können sich beispielsweise rote, violette, bronzefarbene oder dunklere Farbtöne entwickeln.
Sunstress ist keine Krankheit: Die Pflanze bildet bei viel Licht Farbstoffe, die das Blatt vor zu viel Sonne schützen. Viele Sammler mögen diesen Look. Wird die Pflanze wieder schattiger gestellt, verblasst die Färbung meist.
Siehe auch: Black MarginNeuaustrieb
Auch bezeichnet als: synonym
Kurz erklärt: Ein anderer wissenschaftlicher Name für dieselbe Pflanze, der nicht mehr als gültig gilt – etwa weil die Art schon früher unter einem anderen Namen beschrieben wurde.
Siehe auch: akzeptierter NameTaxonomie
Auch bezeichnet als: taxonomy
Kurz erklärt: Die Wissenschaft vom Benennen und Einordnen der Lebewesen in Gattungen, Arten und Unterarten.
Siehe auch: akzeptierter NameErstbeschreibungsubsp.SynonymTypusvar.
Auch bezeichnet als: terrestrial
Kurz erklärt: Im Boden wachsend – die Pflanze wurzelt in der Erde und nicht auf Bäumen oder Felsen.
Auch bezeichnet als: lowland
Kurz erklärt: Die Zone unterhalb von etwa 500 m Höhe – in den Tropen heiß und feucht.
Auch bezeichnet als: tomentosus, tomentose, filzig behaart, filzhaarig
Kurz erklärt: Dicht und wollig-filzig behaart.
Siehe auch: kahlpuberulentpubeszentTrichom
Auch bezeichnet als: Trichoma, trichome, Pflanzenhaare, Pflanzenhaar
Kurz erklärt: Ein Pflanzenhaar. Trichome schützen vor Sonne, Verdunstung und Fressfeinden und machen Blätter oder Blüten samtig.
Auch bezeichnet als: type specimen
Kurz erklärt: Das hinterlegte Belegexemplar, an das der wissenschaftliche Name einer Art dauerhaft gebunden ist.
Zu jeder beschriebenen Art gibt es ein Typusexemplar, meist eine gepresste Pflanze in einem Herbarium. Ist unklar, ob eine Pflanze zu einer Art gehört, wird sie mit dem Typus verglichen.
Siehe auch: ErstbeschreibungHolotypIsotypProtologTaxonomieTypuslokalität
Auch bezeichnet als: type locality
Kurz erklärt: Der Ort, an dem das Belegexemplar (Typus) gesammelt wurde, an das der Name einer Art gebunden ist.
Siehe auch: ErstbeschreibungFundortTypus
Auch bezeichnet als: riparian, Ufervegetation, Auwald, uferbegleitend
Kurz erklärt: An Fluss- oder Bachufern wachsend, meist bei hoher Luftfeuchtigkeit.
Siehe auch: Habitat
Auch bezeichnet als: varietas
Kurz erklärt: Abkürzung für „varietas“ (Varietät). Eine Abweichung innerhalb einer Art, die geringer ist als bei einer Unterart.
Auch bezeichnet als: vegetative propagation
Kurz erklärt: Vermehrung ohne Samen, zum Beispiel über Stecklinge. Die Jungpflanze ist genetisch gleich mit der Mutterpflanze.
Auch bezeichnet als: veiny
Kurz erklärt: Die Blattadern treten deutlich sichtbar hervor.
Siehe auch: Nervatur
Auch bezeichnet als: obovatus, obovate, obovat
Kurz erklärt: Eiförmig, aber mit der breitesten Stelle vorn, nahe der Blattspitze.
Siehe auch: eiförmig
Auch bezeichnet als: trade code
Kurz erklärt: Eine Kennung, unter der eine Gärtnerei oder ein Händler eine Pflanze führt und verkauft.
Siehe auch: SammlernummerZüchterkennung
Auch bezeichnet als: growing tip, growth point, Triebspitze
Kurz erklärt: Die Triebspitze, aus der die Pflanze gerade neue Blätter schiebt.
Siehe auch: Neuaustrieb
Auch bezeichnet als: volubilis, twining, Schlingpflanze, schlingend
Kurz erklärt: Der Trieb selbst wickelt sich spiralig um die Stütze – ohne Ranken oder Haftwurzeln.
Auch bezeichnet als: recurvatus, recurved, recurvat
Kurz erklärt: Die Blütenblätter biegen sich leicht nach hinten, weg von der Blütenmitte.
Siehe auch: radförmigzurückgeschlagen
Auch bezeichnet als: reflexus, reflexed, reflex
Kurz erklärt: Die Blütenblätter sind stark nach hinten geklappt, sodass die Blüte wie eine kleine Kugel oder ein Pfeil wirkt.
Siehe auch: Korollalappenradförmigzurückgebogen
Auch bezeichnet als: breeder code
Kurz erklärt: Ein Kürzel mit Nummer, das eine Züchterin oder ein Züchter den eigenen Kreuzungen und Sämlingen gibt.
Siehe auch: HybridisiererSammlernummerVertriebscode
Kein Begriff passt zu dieser Suche.