Hoyshoyahouse Sandra Hoy(a) Schreib mir

Hoya burmanica

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Pflege
mittel
Bewurzelung
mittel
Licht
hell
Blüte

Eigenschaften

Schwierigkeit fortgeschritten
Bewurzelung durchschnittlich
Wuchsform strauchartig, hängend
Blattstärke mittel
Blattgröße mittel
Wasserbedarf mittel
Wachstum mittel
Licht halbsonnig (keine Mittagssonne)
Luftfeuchtigkeit normale Luftfeuchtigkeit, hohe Luftfeuchtigkeit
Blütenfarbe gelb
Blütengröße winzig / klein bis mittel / Standard
Blühfreudigkeit blüht regelmäßig bis blüht sehr gern
Blütendauer etwa eine Woche

Herkunft & Züchtung

Fundort / Herkunft
Assam/NE-Indien, Bangladesch, Myanmar, Nordthailand und Vietnam. POWO führt das natürliche Verbreitungsgebiet von Südost-Assam bis Nord-Indochina.
Naturform – gefunden / gesammelt von
Ursprünglicher Sammler unbekannt; das Ausgangsmaterial kam aus den Chin Hills in Myanmar. Am 2. Januar 2007 sammelten Arne Kastberg und Mr Saw bei Taunggyi, Myanmar, zwei Pflanzen, die zunächst als Hoya pandurata bestimmt wurden und sich später als H. burmanica erwiesen.
Erstbeschreibung – beschrieben von
Robert Allen Rolfe
Jahr der Erstbeschreibung
1920

Über diese Hoya

Hoya burmanica ist eine ungewöhnlich buschig wachsende Hoya mit zunächst aufrechten und später hängenden Trieben. Ihre schmalen, dreieckigen bis eiförmig-lanzettlichen Blätter und die kleinen, becherförmigen gelblich-grünen Blüten unterscheiden sie deutlich von vielen klassischen rankenden Hoyas. Lange Zeit wurde sie insbesondere mit Hoya pandurata verwechselt.

Heute wird Hoya burmanica immer noch sehr häufig mit der sogenannten Hoya sp. Vietnam „Polyneura Complex“ verwechselt. Auf den ersten Blick können sich beide Pflanzen tatsächlich stark ähneln. Gut unterscheiden lassen sie sich jedoch vor allem anhand der Blattform sowie der Blütenfarbe und Blütenform. Besonders im blühenden Zustand ist eine Verwechslung daher deutlich leichter auszuschließen.

Optimale Kulturbedingungen

Hell bis halbschattig, etwa 18–26 °C, mit etwas kühleren Nächten und mittlerer bis erhöhter Luftfeuchtigkeit. Gleichmäßig, aber nicht dauerhaft nass halten und zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen lassen. Eine saisonale Temperaturabsenkung kommt ihrem natürlichen Standort entgegen.

In Myanmar wurde sie epiphytisch in saisonal trockenem, relativ offenem Wald auf 800–1000 m gefunden. In Vietnam wächst sie dagegen überwiegend lithophytisch, gelegentlich epiphytisch, an schattigen Kalksteinfelsen feuchter Bergwälder auf 1350–1500 m.

Zuträglich zur Blütenbildung

Heller Standort und vor allem eine leichte saisonale Abkühlung bzw. kühlere Nächte. Besonders bemerkenswert ist, dass die während der Wachstumszeit gebildeten Pedunkel nach einem Temperaturabfall nahezu gleichzeitig zur Blüte kommen können.

Fun Fact

Mehr als 90 Jahre lang war nicht einmal ganz klar, welche Pflanze Rolfe 1920 eigentlich als Hoya burmanica beschrieben hatte. Als Arne Kastberg und Mr Saw 2007 bei Taunggyi zwei Pflanzen fanden, wurden diese zunächst für Hoya pandurata gehalten. Erst die genaue Untersuchung von lebendem Pflanzenmaterial, Herbarbelegen und den winzigen Pollinarien zeigte, dass es sich um die lange kaum bekannte echte Hoya burmanica handelte. Rodda & Simonsson Juhonewe klärten ihre Identität schließlich 2012 endgültig.

Pflege

Allgemeine Pflegehinweise